Nr. 731-733 LV: Ablaufanalyse 1999-2010

Den deutschen Lebensversicherern bricht seit geraumer Zeit das Massengeschäft weg. Zum Teil, weil große Teile der Privatkundschaft kaum noch vorsorgefähig oder vorsorgewillig sind. Zum Teil spielt auch die massive Kritik an den Leistungen der Lebensversicherer eine Rolle. Um die Löcher in den Firmenkassen zu stopfen, haben viele Gesellschaften, besonders die leistungsschwachen Anbieter, das Einmalbeitragsgeschäft als Lückenfüller gepowert. Doch in Zeiten niedriger Zinsen am Anlagemarkt bei hohen Zinsen der Lebensversicherer ist die Strategie nicht ungefährlich. Schließlich kann es zu Spekulationen gegen das Versicherungskollektiv kommen. Und so ist die Versicherungsaufsicht Bafin alarmiert. Kundenorientierte Vermittler sollten es auch sein. Die erste Frage sollte lauten: Welche leistungsstarken Versicherer haben diese Geschäfte nicht nötig. Wie viel ist bislang bei ihren Kunden angekommen? Wohin geht der Trend der Überschussbeteiligung im Vergleich zum Markt? Das beliebte Abläufeheft von map-report beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die tatsächlich erreichten Ablaufleistungen.

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(Erschienen im April 2010)