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Lebensversicherungen mit
Sparvorgang sind extreme Sonderformen der Vorzugsaktien.
Ablaufleistungen sind in erheblichem Maße abhängig vom
unternehmerischen Erfolg des Lebensversicherers, soweit er dem Kunden
nützt.
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Lebensversicherungsprodukte
sind Gewinnverteilungsinstrumente. Wenn wenig Gewinn zur Verteilung
ansteht, nützen auch die besten Verteilungsinstrumente dem Kunden
wenig.
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Ablaufleistungen in der
Vergangenheit sagen viel. Aber nur wenig über die Zukunft. Werden die
drei nächsten Vorstandsgenerationen so gut sein wie die letzten drei
Vorstandsgenerationen?
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Beispielrechnungen sind
Hochrechnungen der gegenwärtigen Gewinnbeteiligung. Im Vergleich mit
anderen Anbietern sagen sie viel darüber aus, ob der Kunde vom
Versicherer derzeit viel Geld bekommt. Mit Prognosen haben sie nichts
zu tun. Erst recht nicht mit Leistungsversprechen für die Zukunft.
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Bilanzanalysen geben
wertvolle Hinweise auf Stärken und Schwächen der Gesellschaft in der
jüngeren Vergangenheit. Zukunftsaussagen können daraus nicht
abgeleitet werden.
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Es gibt kein verlässliches
Instrument, um den Dollar-Stand der nächsten Wochen, den DAX im
nächsten Monat oder die Arbeitslosenquote in einem Jahr
vorherzusagen. Erst recht nicht die Ablaufleistung eines
Lebensversicherungsvertrages in 30 Jahren auf Euro und Cent. Auch
die Verwissenschaftlichung journalistischer Ratings löst dieses
Problem nicht.
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Durch Vernachlässigung
von Service lassen sich Bilanz- und Vertragsdaten verbessern. Im Sinne
des Kunden kann das nicht sein.
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Ratings sind eine
Sonderform des journalistischen Kommentars. Sie bewerten den
Gesamteindruck des Unternehmens aus heutiger Sicht. Deshalb können
sie nie objektiv sein. Auch die Vielfalt der Rating-Kriterien wird
bleiben, wie die Vielfalt journalistischer Meinungen in Kommentaren.